Donnerstag, 7 Februar 2013 @ 12:04am • Hörfunk, interna, Journalismus
Es ist zumeist eine wirklich große Freude, auf Hörer, Leser und Zuschauer der eigenen Stücke zu treffen. Man kommt ins Gespräch und schwupps ist man in einem richtigen Tech-Talk. Zuletzt so geschehen auf dem 29C3 in Hamburg. Auch schriftlich gibt es ab und Erfreuliches zu lesen. More…
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Dienstag, 18 Dezember 2012 @ 2:54pm • Digitales Leben, Hörfunk, Journalismus, Video

Es sind nur noch wenige Tage, bis der 29. Chaos Communication Congress in Hamburg seine Pforten öffnet. Ich habe die Ehre, auch in diesem Jahr wieder mit von der Partie sein zu dürfen. Zusammen mit dem Team von Forschung Aktuell / Computer und Kommunikation des Deutschlandfunks werde ich live vom Kongress berichten. Da so ein Event ja richtig vorbereitet sein will, haben wir uns natürlich auch ins Zeug gelegt. Kollege Kloiber hat den Teaser-Text geschrieben und ich habe es mir nicht nehmen lassen, ein wenig mit Final Cut Pro herumzuspielen: Ein flotter Trailer mit Bildmaterial aus den vergangenen Jahren. Viel Spaß beim Schauen! More…
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Donnerstag, 25 August 2011 @ 9:09am • Digitales Leben, Hörfunk, Journalismus
Ich bin ein Freund freier Projekte im Allgemeinen und ein Freund freier Software (sowohl im Sinne von Bier als auch im Sinne Freiheit) im Speziellen. Ganz dieser Einstellung zur Freude gibt es ja die Open Street Map. Freie Karten zum freien Gebrauch. Doch während Anwender sich hierzulande über die Karten als kostenlose Alternative zu TomTom, Navigon, Garmin und Co freuen, sind die Landkarten der Open Street Map in einigen Gegenden dieser Welt die einzige Möglichkeit an freie und verlässliche Geo-Informationen zu gelangen. Grund genug für mich die Bemühungen der meist freiwilligen Mapper näher zu beleuchten.
Keine Stadt – wo in Wahrheit eine ist. Keine Siedlung – wo in Wahrheit Millionen Menschen hausen. Die Welt der digitalen Karten sieht in wei- ten Teilen noch aus wie die Landkarten zur Zeit der großen Entdecker und Eroberer. Kleine Orte, große Städte und ganze Landstriche tauchen weder bei Google Maps, Bing Maps noch bei anderen kommerziellen Kartenanbietern auf. Mit ein wenig Glück sind zumindest die größten Straßen und die wichtigsten Eisenbahnstrecken verzeichnet. Doch darüber hinaus herrscht gähnende Leere im digitalen Weltatlas.
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Dienstag, 23 August 2011 @ 12:03pm • Apple, Computer, Digitales Leben, iPhone, iPod, Journalismus, OS X, Software, Video
Ich geb’ es zu: Ich bin weder der fleißigste Podcast-Hörer noch Podcast-Zuschauer. Doch eines der wenigen digitalen Medienprodukte, das ich regelmäßig konsumiere ist der Podcast “Xcode von NULL auf Hundert;“. Darin erklären Peter Hauke und Ingo Kasprzak, wie man mit Hilfe der Entwicklungsumgebung Xcode Software für Apples Mac OS X und iOS bastelt. Und da manchmal privates Vergnügen und berufliche Verpflichtungen miteinander harmonieren, habe ich für die Zeitschrift “Digital” einen Artikel über den Podcast geschrieben. Den möchte ich hiermit meinen Blog-Besuchern wärmstens an Herz legen. Nachzulesen ist der Text im Heftarchiv der Digital. Leider aktuell nur als PDF des gesamten Hefts. Mein Artikel steht auf den Seiten 56 und 57. Lest auch in den Rest des Hefts rein. Es lohnt sich.
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Mittwoch, 3 August 2011 @ 4:50pm • Digitales Leben, Journalismus, Kultur, Kulturwertmark
Höret und staunet: “Das Bundesjustizministerium sieht neue Modelle wie die Kulturflatrate oder die Kulturwertmark nicht mehr nur kritisch.” Das berichtet heute heise online in Bezug auf eine Anfrage der SPD-Fraktion. Allerdings steht im gleichen Beitrag auch: “ennoch will das Justizministerium die neuen Entlohnungsverfahren nach wie vor nicht verfolgen, da sie dem “urheberrechtlichen Grundverständnis” nicht ausreichend Rechnung trügen.”
Da bin ich ja mal gespannt, wie es um die Themen Kulturwertmark und Kulturflatrate weiter geht. Ein bisschen Bewegung würde den ganzen Diskussionen und Debatten rund ums Urheberrecht ganz gut tun.
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Samstag, 30 April 2011 @ 4:55pm • Digitales Leben, Journalismus, Kultur, Kulturwertmark
Die Kulturwertmark – ein Konzept des Chaos Computer Clubs im Gespräch mit den beiden Sprechern Constanze Kurz und Frank Rieger.
Sie haben Anfang der dieser Woche ein neues Konzept der Vergütung und Verwertung von Kulturgütern vorgestellt. Bitte fassen Sie das Konzept so kurz wie möglich zusammen. More…
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Samstag, 30 April 2011 @ 4:55pm • Digitales Leben, Journalismus, Kultur, Kulturwertmark
Interview mit Olaf Zimmermann, Geschäftsführer Deutscher Kulturrat, über den Vorschlag des Chaos Computer Clubs eine neue digitale Währung für Kunst und Kultur einzuführen.
Bitte beschreiben Sie die derzeitige finanzielle Situation Kulturschaffender in Deutschland. More…
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Samstag, 30 April 2011 @ 4:55pm • Digitales Leben, Journalismus, Kultur, Kulturwertmark
Am Montag hat der Chaos Computer Club (tief in der Nacht) einen neuen Beitrag zur Diskussion über Kultur in der digitalen Welt veröffentlicht. Die Kulturwertmark soll für gerechte Vergütung von Künstlern sorgen und gleichzeitig den Zugang zu Kultur für die Allgemeinheit schaffen. Doch was auf den ersten Blick ziemlich gut aussieht, birgt eine Menge Zündstoff, der sicherlich in den nächsten Wochen für diverse Gespräche sorgen wird.
Zwei dieser Gespräche durfte ich in dieser Woche bereits führen. In der Recherche für einen Beitrag für die Sendung Computer und Kommunikation des Deutschlandfunks interviewte ich den Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats Olaf Zimmermann sowie die beiden Sprecher des Chaos Computer Clubs Constanze Kurz und Frank Rieger.
Beide Interviews dauerten deutlich länger, als ich in meinem Beitrag für den Deutschlandfunk Platz hatte. Da ich das Gesagte trotzdem für sehr lesenswert halte, veröffentliche ich beide Interviews in der Rohfassung. Ich habe beide transkribiert und nur rudimentär sprachlich bearbeitet. Ich bitte deswegen um Nachsicht in Blick auf orthografische als auch grammatikalische Fehler. Daher muss klar sein: Beide Interviews geben gesprochene Sprache wieder. So wie sie sind, wären sie nie und nimmer druckfähig. Würde ich die Interviews in einer Zeitung oder Zeitschrift veröffentlichen, müssten sie noch stark bearbeitet werden.
Zu den Interviews:
Der Deutsche Kulturrat über die Kulturwertmark
Die Kulturwertmark – erklärt durch den Chaos Computer Club
Den Beitrag beim DLF nachlesen:
Virtuelle Münze für mehr Gerechtigkeit – Chaos Computer Club präsentiert das Modell der Kulturwertmark
Den Beitrag einfach anhören
Die Kulturwertmark im Beitrag
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Sonntag, 17 April 2011 @ 7:43pm • Hörfunk, Journalismus, Tontechnik
Ja, ich musste ihn verlassen meinen geliebten, riesigen, schönen, praktischen und vor allem selbst gebauten Studioschrank. Nein, ich habe ihn nicht rausgerissen aus der Wohnung, sondern mich losgerissen von der Wohnung selbst. Sprich: Ich bin mal wieder um die Ecke gezogen. Und in der neuen Wohnung ist zwar Platz für ein Studiochen, aber nicht für den fetten Einbauschrank. Und nun? Wohin mit all der Technik? Ganz klar, was Neues musste her.

Tada! Mein neues Sprecherstudio. More…
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Freitag, 17 September 2010 @ 1:35am • Journalismus, Video
Es ist ja nicht so, dass in der Medienwelt immer Friede, Freude, Eierkuchen herrscht. Doch in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten – so zumindest war mein Empfinden – spitzte sich die Lage immer weiter zu. Redaktionen wurden verkleinert und zusammengelegt – natürlich litt darunter nie die Qualität, wie sich alle Herausgeber von Zeitungen beeilten zu versichern. Doch ob Berliner Zeitung oder WAZ, überraschen konnte mich das meist nicht mehr. Es ist schon irgendwie zur Gewohnheit im täglichen Medienwahnsinn geworden. Doch nun hat die Tageszeitung, die ich zwar eher selten konsumiere, aber trotzdem schätze, einen Schritt getan, den ich ihr nie zugetraut hätte.
Es verhielt sich wie folgt (Detailliert nachzulesen auf den Seiten der Freischreiber): In dieser Woche bekamen die 14 per Pauschalvertrag bei der TAZ beschäftigten Auslandskorrespondenten ihre Verträge gekündigt. Doch nicht nur das. Im gleichen Atemzug bekamen sie neue Verträge angeboten – selbstredend zu deutlich schlechteren Bedingungen. Danach würden sie bei gleicher Arbeitsleistung bis zu 28 Prozent weniger verdienen. Eine Einbuße, die ich leider nur zu gut nachvollziehen kann.
So weit, so schlecht. Was mich nun wirklich beeindruckt hat, war die Reaktion der Betroffenen. Statt wie sonst üblich im Geschäft der Medienschaffenden wurde nicht der Kopf in den Sand gesteckt, sondern die Korrespondenten gingen in die Offensive. Sie erklärten:
Unter dem Titel: “Taz-KorrespondentInnen suchen weitere Arbeit” werden wir uns vom Mittwoch, dem 15.9.2010 bis zur Genossenschaftsversammlung am 18.9.2010 nach weiteren Erwerbsquellen umsehen.
Streik! Seit Ewigkeiten das erste Mal, dass Journalisten in den Streik treten. Keine Gefasel von wegen “Oh Gott, dann bekomm ich ja bald gar keine Aufträge mehr” oder “Hauptsache nicht ganz raus”. Nein, Streik! Das nenn ich Chuzpé!
Und um dem Ganzen noch einen drauf zu setzen, bloggte einer der Korrespondenten heute noch eine gar wirklich witzige Meldung über die Photoshop-Arbeit der ägyptische Regierungszeitung Al-Ahram. Und dabei gibt der Autor der TAZ gleich noch ordentlich einen mit (via Fefe):
Tja peinlich für Al-Ahram. Blöd auch für die taz, dass, das nicht als Korrespondentenbericht auf ihren Seiten erscheint.
Die ganze Geschichte über die Verträge und Streik samt Erklärung der Auslandskorrespondentinnen und -korrespondenten ist auf den Seiten der Freischreiber zu nachzulesen. Das veröffentlichte Kommuniqué (also die Erklärung via Youtube) ist nach dem Break zu sehen.
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