Kategorie: Hörfunk

Praxistipp: Mehrspuraufnahme mit mehreren Sounddevices auf dem Mac

Gestern bin ich auf die Frage gestoßen, wie man Ton unter OS X auf dem Mac mit mehreren Sounddevices (auch bekannt als Soundkarte) aufnehmen kann. Ok, im konkreten Fall ging es um USB-Mikrofone, ist aber vom Prinzip her nix anderes.

Das Problem: Die meisten Aufnahmeprogramme lassen nur ein Gerät für den Input zu. (Wer eins kennt, das das anders handhabt, lasst es mich in den Kommentaren wissen).

Die Lösung: Ein virtuelles Gerät erstellen. Weiterlesen

Protipp für Hörfunker: Telefoninterviews mit XMeeting

Wie im Eintrag „Unterstützung gesucht: Software-Codec für Hörfunker“ beschrieben, ist mir mein Codec abgeraucht und ich suchte nach einem guten Ersatz – bestenfalls auf Software-Basis unter Linux oder Mac OS X. Gefunden habe ich nichts. Allerdings war die Suche auch nicht ganz vergebens, denn ich fand mit XMeeting eine tolle Alternative für Telefoninterviews. Weiterlesen

Über die Freude, nicht ins Leere zu senden – oder: Sprachlos in Berlin

Es ist zumeist eine wirklich große Freude, auf Hörer, Leser und Zuschauer der eigenen Stücke zu treffen. Man kommt ins Gespräch und schwupps ist man in einem richtigen Tech-Talk. Zuletzt so geschehen auf dem 29C3 in Hamburg. Auch schriftlich gibt es ab und Erfreuliches zu lesen. Weiterlesen

Dank Open Street Map zu verlässlichen Karten

Ich bin ein Freund freier Projekte im Allgemeinen und ein Freund freier Software (sowohl im Sinne von Bier als auch im Sinne Freiheit) im Speziellen. Ganz dieser Einstellung zur Freude gibt es ja die Open Street Map. Freie Karten zum freien Gebrauch. Doch während Anwender sich hierzulande über die Karten als kostenlose Alternative zu TomTom, Navigon, Garmin und Co freuen, sind die Landkarten der Open Street Map in einigen Gegenden dieser Welt die einzige Möglichkeit an freie und verlässliche Geo-Informationen zu gelangen. Grund genug für mich die Bemühungen der meist freiwilligen Mapper näher zu beleuchten.

Keine Stadt – wo in Wahrheit eine ist. Keine Siedlung – wo in Wahrheit Millionen Menschen hausen. Die Welt der digitalen Karten sieht in wei- ten Teilen noch aus wie die Landkarten zur Zeit der großen Entdecker und Eroberer. Kleine Orte, große Städte und ganze Landstriche tauchen weder bei Google Maps, Bing Maps noch bei anderen kommerziellen Kartenanbietern auf. Mit ein wenig Glück sind zumindest die größten Straßen und die wichtigsten Eisenbahnstrecken verzeichnet. Doch darüber hinaus herrscht gähnende Leere im digitalen Weltatlas.

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Neues Studio, neues Glück – und wieder Ikea-Hacking

Ja, ich musste ihn verlassen meinen geliebten, riesigen, schönen, praktischen und vor allem selbst gebauten Studioschrank. Nein, ich habe ihn nicht rausgerissen aus der Wohnung, sondern mich losgerissen von der Wohnung selbst. Sprich: Ich bin mal wieder um die Ecke gezogen. Und in der neuen Wohnung ist zwar Platz für ein Studiochen, aber nicht für den fetten Einbauschrank. Und nun? Wohin mit all der Technik? Ganz klar, was Neues musste her.

Tada! Mein neues Sprecherstudio. Weiterlesen

Ikea-Hacking: Ich bau mir einen Technikschrank

Im Laufe der vergangenen Tage und Monate habe ich mir ein kleines Sprecherstudio für Hörfunk-Produktionen eingerichtet. Die Betonung liegt auf klein. Denn das Studio ist so klein, dass ein Teil der Technik darin keinen Platz findet. (Und mal im Ernst: Alle Technik soll da gar nicht drin stehen) Aber Glück gehabt: Vor dem Studio befindet sich eine ziemlich große Nische. Und in diese Nische habe ich mir einen „Technik- und Haushaltsschrank“ inklusive Technik-Rack gebaut (und bauen lassen :)). Dafür habe ich Material aus dem Einrichtungshaus Ikea, vom Studiotechnikversender Thomann, vom Elektronik-Versand Conrad Electronic und aus dem Baumarkt verwendet. Herausgekommen ist ein optisch durchaus ansprechendes Möbelstück in den schlanken Ausmaßen von 236 x 196 x 80 cm – Genug Platz also für allerlei Technik und mehr.

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Amadeus Pro und Yamaha N12 (Yamaha N8)

Seit meinem Umstieg auf Computer von Apple und damit auch auf OS X benutze ich den Audio-Editor Amadeus Pro – ein hübsch kleines, schnell zu erlernendes Programm, dass zum Schneiden von O-Tönen und zum Erstellen von Hörfunk-Beiträgen sehr gut geeignet ist. Es setzt auf eine ganze Reihe von Open-Source-Komponenten, ist allerdings nicht kostenlos zu haben. Der Obolus der fällig wird, ist jedoch nicht all zu groß und macht sich schnell bezahlt. Im Gegenzug wird das Programm aktiv gepflegt und weiterentwickelt. Zudem erreicht man den Entwickler bei Problemen per Mail und über das Forum. Er antwortet schnell und gut – wie jüngst, als ich Probleme mit Amadeus und meiner neuen Hardware hatte.

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