Mittwoch, 9 November 2011 @ 2:17pm • Allgemein, Apple, Computer, Digitales Leben, Linux, Software
Es passiert wirklich nicht häufig, dass ich hier irgendwas über Windows oder Software für Windows schreibe. Ich habe damit einfach viel zu wenig zu tun. Aber heute muss ich mal. Denn CalDAV und CardDAV kommen in der Windows-Welt an. Wow! Damit ist der Win-Nutzer sogar schon einen Schritt weiter als Linux-Nutzer.
Möglich macht’s das neue Softmaker Office 2012 für Windows. Das enthält mit dem eM Client 3.5 einen PIM-Client. Der sieht zwar aus wie Outlook, aber soll im Gegensatz zum Original mit CalDAV- und CardDAV-Servern wie dem Darwin Calendar and Contacts Server sprechen können, so die Ankündigung des Herstellers. More…
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Montag, 31 Oktober 2011 @ 6:49pm • Allgemein, Apple, Computer, Digitales Leben, Linux, OS X, Software, iPhone, iPod
Die Welt der (mobilen) Datenverarbeitung könnte so schon und einfach sein. Doch schon bei einer der vermeintlich leichtesten Aufgaben stoßen die Rechner an ihre Grenzen. Gilt es mehr als zwei digitale Familienmitglieder hinsichtlich ihrer Kalender- und Kontaktdaten synchron zu halten, kann man als Anwender schnell verzweifeln. Sollen dann noch Termine und Adressen zwischen Gruppen verteilt werden, ist das Chaos perfekt.
Aber es gibt einen mächtigen Helfer: Den Darwin Calendar and Contacts Server (DCS). Wie man den PIM-Server auf einem alten Mac aufsetzt, habe ich in der “Mac & I” aus dem Heise-Verlag in Ausgabe 2 beschrieben. Und weil’s so schön ist, habe ich mir den Darwin Calendar and Contacts Server dann nochmals für den LinuxUser aus dem Verlag Linux New Media unter Ubuntu 11.04 zur Brust genommen. Er erschien dieser Tage in der Ausgabe 11/2011 Da es bei beiden aber “nur” um die Pflicht ging, will ich hier noch ein paar Worte zur Kür “Teamarbeit” verlieren. Nein, so ist es natürlich nicht. Es war ganz profan kein Platz mehr und irgendwo muss man ja ansetzen zum Kürzen. More…
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Samstag, 30 April 2011 @ 4:55pm • Allgemein, Digitales Leben, Journalismus, Kultur, Kulturwertmark
Die Kulturwertmark – ein Konzept des Chaos Computer Clubs im Gespräch mit den beiden Sprechern Constanze Kurz und Frank Rieger.
Sie haben Anfang der dieser Woche ein neues Konzept der Vergütung und Verwertung von Kulturgütern vorgestellt. Bitte fassen Sie das Konzept so kurz wie möglich zusammen. More…
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Samstag, 30 April 2011 @ 4:55pm • Allgemein, Digitales Leben, Journalismus, Kultur, Kulturwertmark
Interview mit Olaf Zimmermann, Geschäftsführer Deutscher Kulturrat, über den Vorschlag des Chaos Computer Clubs eine neue digitale Währung für Kunst und Kultur einzuführen.
Bitte beschreiben Sie die derzeitige finanzielle Situation Kulturschaffender in Deutschland. More…
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Samstag, 30 April 2011 @ 4:55pm • Allgemein, Digitales Leben, Journalismus, Kultur, Kulturwertmark
Am Montag hat der Chaos Computer Club (tief in der Nacht) einen neuen Beitrag zur Diskussion über Kultur in der digitalen Welt veröffentlicht. Die Kulturwertmark soll für gerechte Vergütung von Künstlern sorgen und gleichzeitig den Zugang zu Kultur für die Allgemeinheit schaffen. Doch was auf den ersten Blick ziemlich gut aussieht, birgt eine Menge Zündstoff, der sicherlich in den nächsten Wochen für diverse Gespräche sorgen wird.
Zwei dieser Gespräche durfte ich in dieser Woche bereits führen. In der Recherche für einen Beitrag für die Sendung Computer und Kommunikation des Deutschlandfunks interviewte ich den Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats Olaf Zimmermann sowie die beiden Sprecher des Chaos Computer Clubs Constanze Kurz und Frank Rieger.
Beide Interviews dauerten deutlich länger, als ich in meinem Beitrag für den Deutschlandfunk Platz hatte. Da ich das Gesagte trotzdem für sehr lesenswert halte, veröffentliche ich beide Interviews in der Rohfassung. Ich habe beide transkribiert und nur rudimentär sprachlich bearbeitet. Ich bitte deswegen um Nachsicht in Blick auf orthografische als auch grammatikalische Fehler. Daher muss klar sein: Beide Interviews geben gesprochene Sprache wieder. So wie sie sind, wären sie nie und nimmer druckfähig. Würde ich die Interviews in einer Zeitung oder Zeitschrift veröffentlichen, müssten sie noch stark bearbeitet werden.
Zu den Interviews:
Der Deutsche Kulturrat über die Kulturwertmark
Die Kulturwertmark – erklärt durch den Chaos Computer Club
Den Beitrag beim DLF nachlesen:
Virtuelle Münze für mehr Gerechtigkeit – Chaos Computer Club präsentiert das Modell der Kulturwertmark
Den Beitrag einfach anhören
Die Kulturwertmark im Beitrag
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Sonntag, 17 April 2011 @ 7:43pm • Allgemein
Ja, ich musste ihn verlassen meinen geliebten, riesigen, schönen, praktischen und vor allem selbst gebauten Studioschrank. Nein, ich habe ihn nicht rausgerissen aus der Wohnung, sondern mich losgerissen von der Wohnung selbst. Sprich: Ich bin mal wieder um die Ecke gezogen. Und in der neuen Wohnung ist zwar Platz für ein Studiochen, aber nicht für den fetten Einbauschrank. Und nun? Wohin mit all der Technik? Ganz klar, was Neues musste her.

Tada! Mein neues Sprecherstudio. More…
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Mittwoch, 13 April 2011 @ 9:27pm • Allgemein
Meine lieben Spam-Freunde des DHL-Packstation-Spam haben zwar wunderschöne Mails und eine gut gemachte Website kreiert, aber etwas haben sie doch falsch gemacht. Zumindest einer der Helden nennt sich nämlich “darkar”. Wie ich darauf komme? Der gute “Ernie” hat mir in den Kommentaren zum Spam-Beitrag den Tipp gegeben, die URL der Spammer / Phisher / Abzocker doch einmal mit vorangestellten “www.” einzugeben. Und was da kommt, das ist wirklich interessant:

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Mittwoch, 13 April 2011 @ 7:16pm • Allgemein
Ja nee, is’ nich’ wahr. Die Spacken mit dem DHL-Packstationen-Spam legen nach. Entweder haben die den letzten Eintrag gelesen, oder bekommen die Daten aus einer feinen Datenbank. Fall letzteres der Fall sein sollte, Leute lasst den Scheiß! Und nun zum neuen Spam. Der ist diesmal noch besser gemacht. Hier erstmal der Screenshot:

Und nun zur Analyse des Ganzen. More…
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Montag, 11 April 2011 @ 9:02pm • Allgemein
Heute war ich wirklich überrascht und auch ein wenig beeindruckt. In meiner Inbox lag eine Mail von der DHL Packstation. Und wenn ich Packstation-Kunde gewesen wäre, dann wär’ ich vielleicht auch drauf reingefallen.
Der erste Eindruck beim Öffnen: Gut. Denn so schaut die Mail aus:

Doch wie gesagt, ich bin da nicht Kunde. Also mal genauer hinschauen. More…
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Freitag, 17 September 2010 @ 1:35am • Allgemein, Journalismus, Video
Es ist ja nicht so, dass in der Medienwelt immer Friede, Freude, Eierkuchen herrscht. Doch in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten – so zumindest war mein Empfinden – spitzte sich die Lage immer weiter zu. Redaktionen wurden verkleinert und zusammengelegt – natürlich litt darunter nie die Qualität, wie sich alle Herausgeber von Zeitungen beeilten zu versichern. Doch ob Berliner Zeitung oder WAZ, überraschen konnte mich das meist nicht mehr. Es ist schon irgendwie zur Gewohnheit im täglichen Medienwahnsinn geworden. Doch nun hat die Tageszeitung, die ich zwar eher selten konsumiere, aber trotzdem schätze, einen Schritt getan, den ich ihr nie zugetraut hätte.
Es verhielt sich wie folgt (Detailliert nachzulesen auf den Seiten der Freischreiber): In dieser Woche bekamen die 14 per Pauschalvertrag bei der TAZ beschäftigten Auslandskorrespondenten ihre Verträge gekündigt. Doch nicht nur das. Im gleichen Atemzug bekamen sie neue Verträge angeboten – selbstredend zu deutlich schlechteren Bedingungen. Danach würden sie bei gleicher Arbeitsleistung bis zu 28 Prozent weniger verdienen. Eine Einbuße, die ich leider nur zu gut nachvollziehen kann.
So weit, so schlecht. Was mich nun wirklich beeindruckt hat, war die Reaktion der Betroffenen. Statt wie sonst üblich im Geschäft der Medienschaffenden wurde nicht der Kopf in den Sand gesteckt, sondern die Korrespondenten gingen in die Offensive. Sie erklärten:
Unter dem Titel: “Taz-KorrespondentInnen suchen weitere Arbeit” werden wir uns vom Mittwoch, dem 15.9.2010 bis zur Genossenschaftsversammlung am 18.9.2010 nach weiteren Erwerbsquellen umsehen.
Streik! Seit Ewigkeiten das erste Mal, dass Journalisten in den Streik treten. Keine Gefasel von wegen “Oh Gott, dann bekomm ich ja bald gar keine Aufträge mehr” oder “Hauptsache nicht ganz raus”. Nein, Streik! Das nenn ich Chuzpé!
Und um dem Ganzen noch einen drauf zu setzen, bloggte einer der Korrespondenten heute noch eine gar wirklich witzige Meldung über die Photoshop-Arbeit der ägyptische Regierungszeitung Al-Ahram. Und dabei gibt der Autor der TAZ gleich noch ordentlich einen mit (via Fefe):
Tja peinlich für Al-Ahram. Blöd auch für die taz, dass, das nicht als Korrespondentenbericht auf ihren Seiten erscheint.
Die ganze Geschichte über die Verträge und Streik samt Erklärung der Auslandskorrespondentinnen und -korrespondenten ist auf den Seiten der Freischreiber zu nachzulesen. Das veröffentlichte Kommuniqué (also die Erklärung via Youtube) ist nach dem Break zu sehen.
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