Neues Studio, neues Glück – und wieder Ikea-Hacking

Ja, ich musste ihn verlassen meinen geliebten, riesigen, schönen, praktischen und vor allem selbst gebauten Studioschrank. Nein, ich habe ihn nicht rausgerissen aus der Wohnung, sondern mich losgerissen von der Wohnung selbst. Sprich: Ich bin mal wieder um die Ecke gezogen. Und in der neuen Wohnung ist zwar Platz für ein Studiochen, aber nicht für den fetten Einbauschrank. Und nun? Wohin mit all der Technik? Ganz klar, was Neues musste her.

Tada! Mein neues Sprecherstudio. Genauso klein und fein wie das alte. Und wieder musste eine Selbstbau-Lösung her. Um die Technik zu verstauen, baute ich mir auf Basis der Ikea-Nachttischen „Rast“ ein feines 19-Zoll-Rack.

Die Idee dazu hatte ich vor Jahren schon bei „tollboothmusic“ via „qua vonne digital“ gefunden. Die Nachttischen standen seit gut drei Jahren bei mir rum. nun endlich konnte ich sie verbauen. Allerdings brauchte ich zwei Anläufe bis zu einer passablen Lösung. Denn die Breite und die Höhe der Rast-Tischen ist prima. Breite stimmt nahezu perfekt – nur die Schienen dürfen nicht zu breit sein. In der Höhe sind es sechs Höheneinheiten mit ein wenig Luft oben und unten. Nur bei der Tiefe haperts. Ich hatte das neue Rack an der Wand, die Technik eingeschraubt, da fiel mir auf, ups, irgendwo müssen ja noch die Kabel ihren Platz finden. Also wieder ab das Rack und los zum Baumarkt gefahren. Zwei massive Kiefernlatten taten dann das ihrige für sieben Zentimeter mehr Platz hinterm Rack. Nun geht alles fein rein und die Kabel hängen locker nach unten. Noch ist viel Platz im Rack, aber das wird sich schon bald ändern. Da bin ich mir ganz sicher … leider ;)

Und neben dem Rack, da hat sogar noch die Netzwerktechnik Platz gefunden. Und da mein Vermieter so nett war, auf meinen Wunsch hin beim Legen des Fussbodens gleich noch ein paar Netzwerkkabel zu verlegen, hängt jetzt einen schöne Patchbay neben der Fritzbox mit den Anschlüssen für ISDN und VDSL 50, die über einen selbst geschraubten Adapter (auch über Netzwerkkabel) in die Kammer kommen. Perfekt!

Klingt übrigens besser als das alte Studio.

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